Das Evangelium der Liebe

 

Der Bibelvers, der das Evangelium am besten zusammenfasst, ist definitiv Johannes 3, 16:

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gegeben hat, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat."

 

Um das Evangelium zu verstehen und dadurch gerettet werden zu können, muss man die beiden kennen, um die es in diesem Vers geht: Den Gott, der "so liebte", dass er "gab", und den Sohn Gottes, der für uns gegeben wurde. 

Jesus drückte es in seinem Gebet so aus:

"Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen." Johannes 17, 3

 

In der heutigen Welt gibt es viel Verwirrung darüber, wer Gott ist. Viele werden zugeben müssen, dass sie nicht wissen, wer er ist. Dennoch beten sie an! Das erinnert an die Begebenheit am Jakobsbrunnen, als Jesus der Samariterin erklärte:

"Ihr wisst nicht, wen ihr anbetet ..."  Johannes 4, 22

 

In diesem Artikel geht es um die Erkenntnis des "allein wahren Gottes" und Jesus Christus, den eingeborenen Sohn Gottes. Denn diese Erkenntnis befähigt uns zur "Qualifikation" dafür, wonach sich die Menschheit von jeher sehnt: "Das ewige Leben", wie wir es in Johannes 17, 3 gelesen haben.

Der allein wahre Gott

 

"Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk." Psalm 19, 1

"Niemand hat Gott je gesehen." Johannes 1, 18. Er ist "der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann." 1. Timotheus 6, 15.16

Deshalb besitzen menschliche Wesen nur in soweit Erkenntnis über Gott, wie Gott entscheidet, sich ihnen selbst zu offenbaren. Diese Erkenntnis gibt er uns durch sein Wort, durch seiner Hände Werk (das Universum, das er erschaffen hat und über das er herrscht) und durch seinen Sohn, Jesus Christus, der "das Ebenbild seines Wesens" ist (gemäß Hebräer 1, 3).

Seiner Hände Werk

 

Nur ein kurzer Blick in das weite Universum reicht dafür aus, das menschliche Gehirn tief zu beeindrucken, trotz seiner völligen Unfähigkeit, die Größe und Pracht des großen Schöpfers des Universums zu begreifen. Die Bibel spricht von ihm als: Der Allmächtige, der Allerhöchste, der Uralte, der Gott und Vater von allem und dessen Name allein JAHWE ist (gemäß Offenbarung 21, 22; Lukas 1, 32; Daniel 7, 9.10.13.14; Epheser 4, 6; Psalm 83, 18).

 

Unsere Erde ist Teil einer Galaxie, die die Milchstraße genannt wird. Wissenschaftler schätzen, dass diese Galaxie ca. einhundert Milliarden (100.000.000.000) Sterne umfasst. Manche dieser Sterne besitzen eine Größe und Strahlkraft, die unsere Sonne zu einem kleinen, trüben Licht degradiert. Man schätzt, dass es über einhunderttausend (100.000) Jahre dauern würde, um von einem Ende der Milchstraße zum anderen Ende zu gelangen, wenn man mit der Geschwindigkeit des Lichtes (ca. 300.000 km pro Sekunde) reisen würde. Trotz der beeindruckenden Größer dieser Galaxie ist die Milchstraße nur eine von über einhundert Milliarden (100.000.000.000) Galaxien, die die Wissenschaftler bis jetzt entdeckt haben. Einige dieser Galaxien sind so riesig, dass sie unsere dagegen verschwindend klein erscheinen lassen. In Anbetracht dieser Tatsachen stellt sich mit Recht die Frage, ob es wirklich der Sohn Gottes war, der auf Golgatha geopfert wurde.

 

Die Widersprüche der Dreieinigkeitslehre

 

Den Sohn Gottes vollkommen gleichzustellen mit Gott, seinem Vater, zerstört die Tatsache, dass er von seinem Vater geboren wurde. Demnach wäre der für die Menschheit relevante Maßstab der Liebe Gottes - nämlich die Opferung seines eingeborenen Sohnes für die Welt - so gut wie nichts wert, wenn Jesus nicht wirklich der Sohn Gottes wäre.

 

Ferner leugnet eine solche Lehre die zweite Tatsache, dass Jesus Christus für unsere Sünden starb. Wenn Jesus vollkommen gleichgestellt wäre mit dem "Seligen und allein Gewaltigen ... der allein Unsterblichkeit hat"  (siehe 1. Timotheus 6, 15.16), der unter absolut keinen Umständen sterben kann, dann konnte Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha nicht wirklich sterben, sondern lebte demnach weiter, während er vorgab, tot zu sein, während er sich tot stellte. Das würde all unsere Vorstellungen über den Tod und die Auferstehung Christi zur bloßen Einbildung machen und ins Lächerliche ziehen. Das ist jedoch genau das Konzept, auf das diese weltweit verbreitete Lehre der "Trinität" aufbaut. 

 

Die Dreieinigkeitslehre leugnet letzten Endes ebenso, dass Jesus der "Tröster" ist, der uns versprochen wurde (gemäß Johannes 14, 15 ff). Das griechische Wort Parakletos, das mit "Tröster" übersetzt wurde (gemäß Johannes 14, 16) ist dasselbe griechische Wort Parakletos, das an einer anderen Stelle mit "Fürsprecher" übersetzt wurde. Folglich muss unser Tröster auch unser Fürsprecher, also ein und diesselbe Person sein. 

 

Jesus versprach uns: "Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende" Matthäus 28, 20. Er ist es auch, der in unseren Herzen leben möchte. "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an" (Offenbarung 3, 20). Er hat uns auch versprochen: "Ich will euch nicht als Waisen zurücklassen, ich komme zu euch" (Johannes 14, 18). In Johannes 14, 16 sprach Jesus von einem "anderen Tröster", weil er in einer anderen Erscheinungsform zu uns zurückgekehrt ist, um uns zu trösten und uns beizustehen, und das ist in seinem verherrlichten Zustand (gemäß Johannes 7, 39).

Um die mysteriöse Lehre der Dreieinigkeit zu erklären, vergleichen viele die Gottheit mit einer Mixtur aus Eis, Wasser und Wasserdampf. Wenn Gott in den Köpfen der Menschen solchen leblosen Dingen ähnelt, sollte sich da jemand wundern, dass die persönlichen Eigenschaften des liebenden Gottes so gering geschätzt werden? 

 

Andere sagen, dass es drei gleichwertige göttliche Wesen gibt, die uns lediglich verschiedene "Rollen" vorspielen, nämlich die des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Wenn die Gottheit aus drei Schauspielern besteht, die sich verstellen, als wäre einer der Vater und der andere ein Sohn usw., wen sollte da noch die Heuchelei wundern, die manchmal so offensichtlich ist unter bekennenden Christen?

 

Jesus warnte uns: "Seht zu, dass euch nicht jemand verführe!" (Matthäus 14, 4). Lieber Leser, ich bete dafür, dass du nicht einer von denen bist, die nicht wissen, was sie anbeten. Lass uns Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten, mein Freund, denn Gott will solche Anbeter haben (siehe Johannes 4, 23). Hören wir auf das Gebet Jesu und nehmen wir seine liebenden Worte zu Herzen:

"Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, erkennen." Johannes 17, 3

Das Fundament, auf dem das Evangelium gründet, ist die Wahrheit, dass Jesus der eingeborene Sohn Gottes ist! Denn so sehr hat uns Gott geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn in den Tod gab, um uns zu erretten (gemäß Johannes 3, 16). Dieses Opfer Gottes ist das größte und kostbarste Geschenk, das überhaupt im ganzen Universum gegeben werden konnte. Und das nicht nur zu dem Zeitpunkt dieser Gabe, sondern für alle Ewigkeiten! "Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?" (Römer 8, 32).

 

Wenn wir das Opfer, das unseretwillen auf Golgatha dargebracht wurde, richtig erkennen, drücken wir es vielleicht ähnlich aus wie der Liedermacher, der schrieb: "Liebe, so wunderbar, so himmlisch, nach ihr verlangt meine Seele, mein Leben, mein Alles!"

 

 

Um mehr zu erfahren:

Lies das Buch: IdentityWars - Die verlorene Identität

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Lies das Buch: Wie findet man inneren Frieden?

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